Basketballspieler im gestreiften Trikot dribbelt auf dem Spielfeld, ein Gegenspieler in orangem Trikot läuft hinterher, im Hintergrund Zuschauer auf der Tribüne.

On the Road – Fakten: #ROSHAM

Am Sonntag (10.05.) bestreiten die Veolia Towers bei den ROSTOCK SEAWOLVES ihr letztes Spiel der Saison. Unterstützt werden die Hamburger in der Ostseestadt von rund 60 Fans. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr – Dyn zeigt das Spiel live, kommentiert von Ex-Tower Heiko Schaffartzik.

Am Sonntag (10.05., 16:30 Uhr) geht für die Veolia Towers eine Saison voller Höhen und auch Tiefen zu Ende. Nach wettbewerbsübergreifend 19 Niederlagen zu Saisonbeginn konnten sich die Hamburger mit einigen Kaderveränderungen und einer beachtlichen Energieleistung nicht nur frühzeitig den Ligaverbleib sichern, sondern kämpften bis wenige Spieltage vor dem Ende der regulären Saison sogar noch um eine Postseason-Platzierung. Mittlerweile ist klar, dass die Mannschaft von Benka Barloschky diese Spielzeit, die mittlerweile siebte in der easyCredit Basketball Bundesliga, je nach Ausgang einiger Parallelspiele und der eigenen Partie in Rostock zwischen Platz 13 und Platz 16 beenden wird.

Nennenswert
  • Das Hinspiel vor knapp zweieinhalb Wochen entschieden die Veolia Towers mit 91:86 für sich – und bauten damit ihre Führung in der ewigen Bilanz (9:4) aus
  • Die Rostock Seawolves nehmen ligaweit die meisten Dreier (32,9), haben gleichzeitig jedoch auch die geringste Trefferquote (41,5 %) aller Teams
  • Rund 60 Fans, angeführt von Hamburg Towers Fanclub, begleiten das Team am Sonntag mit nach Rostock – dank Buspartner de reisen die Fans im Teambus der deutschen Nationalmannschaft an
  • Rostocks effizientester Akteur Owen Klassen ist gleichzeitig auch der beste Rebounder (8,1) und fünftbester Shotblocker (0,9) der easyCredit BBL – im Hinspiel schrammte er mit 13 Rebounds nur knapp an seinem Karrierebestwert (14) vorbei
Personal-Update

Es war zuletzt mehr als offensichtlich, dass die körperlichen Reserven der Veolia Towers ausgereizt sind. Die bislang 52 Pflichtspiele in der Saison 2025/26 haben deutliche Spuren hinterlassen. Nach den Ausfällen von Kapitän Benedikt Turudic und Kenneth Ogbe fielen gegen Würzburg Osaro Rich und Zacharie Perrin kurzfristig aus. Sowohl den Top-Verteidiger der Towers als auch das französische Centertalent plagen derzeit Schmerzen im linken Knöchel. Unwahrscheinlich, dass das Duo für das finale Saisonspiel wieder fit ist.

Trotz des wiederkehrend minimierten Kaders waren die Hamburger in den vergangenen zwei Wochen durchaus auch gegen die Topteams der Liga konkurrenzfähig – selbst, wenn zumindest die letzten beiden Resultate am Ende doch deutlich ausfielen. Größtes Manko allerdings: die Trefferquote aus der Distanz. Nach 24,2 Prozent (8/33) in Ulm und 26,7 Prozent (8/30) in Bamberg waren die 16,7 Prozent (5/30) am Donnerstag der Tiefpunkt.

Gegner Insights

Für die ROSTOCK SEAWOLVES heißt es in den letzten Hauptrundentagen Alles oder Nichts. Als momentaner Tabellenelfter haben die Ostseestädter zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison noch die rechnerische Chance, bis auf Platz sieben vorzurücken. Gleichzeitig ist aber auch ein Abfallen bis auf Platz zwölf noch im Bereich des Möglichen. Die Formkrise, die zu fünf Niederlagen in Serie führte, darunter auch das 91:86 im Hinspiel, scheint überwunden. Mit einem Sieg gegen das mittlerweile von den Abstiegssorgen befreite Jena kehrte Rostock in die Erfolgsspur zurück.

In Kassim Nicholson (8,9) und DeAndre Lansdowne (8,8) trumpften dabei zwei Akteure auf, die im Hinspiel in Hamburg mit jeweils vier Punkten deutlich unter ihren Möglichkeiten geblieben waren. Verlässlichste Offensivstützen sind weiterhin TJ Crockett (16,7) und D’Shawn Schwartz (13,1). Im ersten Duell mit den Veolia Towers trumpfte auch Backup-Aufbau Phillip Greene IV mit 16 Punkten auf – allerdings benötigte der Routinier für seine vier Dreier auch 14 Versuche. Verzichten muss Rostocks Head Coach Przemyslaw Frasunkiewicz im weiteren Verlauf dieser Spielzeit auf 2,13-Meter-Mann Andy Van Vliet. Der Belgier zog sich in Ludwigsburg einen Jochbeinbruch zu.

Übertragung Die finale Hauptrundenpartie läuft wie gewohnt live im Stream und Re-Live bei Dyn – die Übertragung beginnt um 16:15 Uhr, kommentiert von Ex-Towers-Profi Heiko Schaffartzik.